Kabel- und berührungslose DatenübertragungUnter einem Funkdatenlogger (engl.: wireless data logger) versteht man einen Datenlogger, der die gespeicherten Messreihen über eine Funkverbindung an eine Auslesestation senden kann. Unser Partner TandD bietet eine komplette Palette an Funkdatenloggern für die Messung unterschiedlichster Messgrößen.
Abgesehen davon, dass für Funkdatenlogger jeglicher Verkabelungsaufwand völlig entfällt, ist ihr Einsatz in den folgenden Anwendungsbereichen sehr wirtschaftlich:
Große Anzahl von Messstellen: In diesem Fall kann es zu umständlichwerden, jemanden damit zu beauftragen, in regelmäßigen Abständen eine große Anzahl von Messstationen aufzusuchen und jeden einzelnen Datenlogger manuell mit der Auslesestation zu verbinden: die Wartungskosten würden ein vernünftiges Maß überschreiten.
Schwer zugängliche Messstellen: Manchmal müssen Datenlogger an Stellen untergebracht werden, die nur schwer erreichbar sind. Auch hier stellt das Auslesen via Funkverbindung eine sinnvolle Alternative dar.
Funkdatenlogger verfügen über die gleichen messtechnischen Eigenschaften wie herkömmliche Datenlogger. Sie können über lange Zeit völlig autark Messwerte sammeln:
Eine Übersicht über die Spezifikationen von T&D Funkdatenlogger finden Sie hier.
Handhelds, Basis- und Relaisstationen zum auslesen von FunkdatenloggernDie Messdaten von T&D Funkdatenlogger lassen sich auf zwei verschiedene Weisen auslesen: entweder über mobile Handheld-Lesegeräte oderüber fest installierte Relais- oder Basisstationen.
Handhelds sind dann die Lösung der Wahl, wenn keine weitere Anbindung an das Intranet oder Internet erforderlich ist. Man fährt einfach hin und holt sich die Werte einzelner Funkdatenlogger oder Gruppen davon auf den Handheld. Zu Hause überträgt man die Daten dann via USB-Schnittstelle auf den PC.
Beim Einsatz von fest installierten Basisstationen sollten Entfernungen von max. 100m bei Sichtverbindung (Stand: 2009) eingehalten werden. Der Aktionsradius kann aber über Relaisstationen erheblich erweitert werden: Gruppen von Funkdatenloggern arbeiten dann mit jeweils einer Relaisstation zusammen, die wiederum die Daten an die Basisstation weitergeben kann.
Auf diese Weise können zum Beispiel Funkdatenlogger Cluster von bis zu 60 Gruppen à 64 Datenlogger aufgebaut werden.
Die Basisstationen lassen sich über Kabel oder mittels WLAN-Modul in bestehende Intranet-Netzwerke eingliedern - auch eine Anbindung ans Internet ist möglich.
Damit werden solche Funkdatenlogger-Topologien vollkommen autark: sämtliche Funktionen jedes einzelnen Datenlogger sind durchgängig fernsteuerbar. Über den in der Basisstation eingebauten webServer erreicht man jede Relaisstation und jeden einzelnenDatenlogger.
Anwendungsbeispiele für Funk-DatenloggerImmobilien & Facility Management:
Transportwesen
Landwirtschaft und Umwelt
Datenlogger Schock-Datenlogger (Beschleunigungsdatenlogger)
Funkdatenloggersystem RTR-5 von T&D (News-Meldung)
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